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Manchmal - Gedicht

Manchmal
ist das alles.
Die Welt so klein
einfach unrein
nicht zu retten
so begrenzt
– wie auch ich.
Augen zu
endlich Ruh
nichts zu tun
mal ausruhn
lohnt sich nicht
eh kein Licht
keine Wahl
Höllenqual.

Reicht für heute.

Manchmal
ist das alles.
Die Welt so groß
das große Los
ich kann sie retten
und du auch
vertraue mir
ich spürs im Bauch.
Augen auf
gibt viel zu tun
und ich werd nicht eher ruhn
bis ich für immer ruh vielleicht
denn genau darauf
bin ich geeicht.

An manchen Tagen fühlt sich die Welt riesig für mich an.
Undurchdringlich, aber voller Schönheit und dann
mit so vielen Glücksmomenten und die Welt steht still,
das ich keinen Moment mehr verpassen will.
Mit so einer Größe und Fülle, dass niemand sie je
in EINEM Leben in seiner ganzen Pracht säh‘.

Wie im schönsten Märchen, das du je gehört hast.

Und an anderen Tagen dann
fühlt sich alles gleich und beengend an. Nichts spornt mich an und nichts zieht mich,
alles erscheint so klein und nichtig.
Doch weißt du was?

Es ist derselbe Tag

auf den ich unterschiedlich
zu schauen vermag.

Bleib optimistisch,

2 Responses to Manchmal – Gedicht

  1. Jana Leona

    Wow! Mega gut.
    Gerade die letzten beiden Zeilen des Gedichts veranlassen mich zum nachdenken. Genau da kommt dein Optimismus wieder zum Vorschein- ICH bin dafür verantwortlich, wie ich Dinge/Situationen sehe und darauf reagiere, niemand sonst. Und das ist auch gut so. 🙂

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